Aller Lobpreis gebührt Allâh dem Herrn der Welten und möge Allâh Seinen Gesandten sowie dessen Familie und Gefährten in Ehren halten und ihnen Wohlergehen schenken!
Die Gelehrten bringen die Verse, die die Fürsprache verneinen, und die Verse und Hadîthe, die die Fürsprache des Gesandten bestätigen, auf zweierlei Weise in Einklang:
1. Das Verneinen der Fürsprache gilt nur für die Islâmleugner, nicht für die gläubigen Muslime.
2. Das Verneinen der Fürsprache gilt allgemein. Es wird allerdings speziellen Geschöpfen erlaubt werden, unter Anderem dem Gesandten Möge Allâh ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken.
An-Nasafî schrieb in seiner Exegese: Das Verneinen der Fürsprache gilt hier für die Islâmleugner. Den gläubigen Muslimen aber wird Fürsprache zuteil oder durch Erlaubnis Allâhs… Zitat-Ende.
Ibn Al-Dschauzî schrieb in seiner Exegese: Er verneint diese Dinge, weil Er der Islâmleugner nicht bedarf. Diese Dinge werden ihnen nichts nutzen. Daher sagt Er: „Die Islâmleugner sind die Ungerechten.“ Zitat-Ende.
Az-Zarkaschî sagte: In der Aussage „…bevor ein Tag kommt, an dem es keinen Verkauf, keine Busenfreundschaft und keine Fürsprache gibt!“ wird die Freundschaft allgemein erwähnt. In einer weiteren Aussage beschreibt der Erhabene dies dann genauer: „Die Busenfreunde werden an jenem Tag einer des anderen Feind sein, außer den in Ehrfurcht gegenüber Allâh Demütigen.“ (Sûra 43:67).
Dasselbe gilt auch für die Fürsprache, außer der Fürsprache des Propheten . Zitat-Ende.